Erlebnisorte Bad Anna + Neptunbad

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Zur Geschichte von Bad Anna: Der Ursprung des heutigen Bad Anna bilden zwei Braunkohletagebaue,die Grube "Anna" und "Caroline". Als im Jahre 1873 die Eisenbahnstrecke, die sogenannte "Kanonenbahn" von Sandersleben nach Erfurt,zum Bau in Angriff genommen wurde, war nicht vorauszusehen,daß nach Fertigstellung im Jahre 1879 auch unsere Braunkohlengruben "Anna" und "Caroline" zum Erliegen kommen sollten.

Seit Eröffnung der Kohlengruben versorgten sie Hebra und die umliegenden Ortschaften mit Rohkohle. Durch die Inbetriebnahme der neuen Bahnstrecke wurde die benötigte Fertigkohle herangeschafft. Diese konnte preisgünstiger an die Bevölkerung verkauft werden,die Folge davon war,das die Verwaltung der Gruben die Förderung einstellte.

1883 wurde die Grube "Anna" als Bad eröffnet.

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- Förderverein hat sich gegründet - mehr erfahren

Am 29.Januar 2019 fanden sich über 40 Interessierte zur Gründungs - versammlung für einen Förderverein Bad Neptun in der Sonne zusammen. Sie waren dem Aufruf des bisherigen Freundeskreises für das Neptunbad sowie weiteren Engagierten gefolgt.Verbandsgemeindebürgermeister Bernd Skrypek leitete die Versammlung und führte durch die Tagungsordnung. 32 Gründungsmitglieder besiegelten die Gründung des Fördervereins Bad Neptun mit ihrer Unterschrift. Der Förderverein hat sich zahlreiche Ziele gesteckt.Diese erstrecken sich u.a. auf die Ausführung der verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten zur Bestandserhaltung und Verschönerung des Naturbades, Maßnahmen zur Unterstützung des Badebetriebes, auf die Erlangung von Geldmitteln durch Spenden und Sponsoring etc. sowie Marketingmaßnahmen. Folgende Mitglieder bilden den Vorstand:

Sven Schneider,Beate Collmann,Peter Ahlborn, Karin Kellner, Claudia Renner und Martin Pfeiffer.

Zur Geschichte des "Neptun- Bad":

Auf dem Gelände des heutigen "Neptun-Bades" stand seit 1886 eine Ziegelei. Diese wurde auf Schusters Plan errichtet. Karl Schuster, der Ergentümer dieses Grundstückes, war Kossat und wohnte in seinem Haus im heutigem Gasthaus "Rautenkranz" in Helbra. Schuster verkaufte sein Anwesen 1881 an den Schuhmachermeister Schildnitz. Er hatte einen Sohn , der in Eisleben eine Fleischerei besaß. Dieser baute auf dem Gelände seines Vaters eine Ziegelei. Diese wechselte mehrmals den Besitzer und war bis nach Ende des 1.Weltkrieges in Betrieb. Der Schwimmklub "Neptun" erwarb die stillgelegte Tongrube und gestaltete daraus in vielen Arbeitsstunden ein schönes Bad,das der Verein im Jahre 1927 eröffnen konnte.

Entnommen: Heimat -und Bergbau - Lehrpfad in Helbra,


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