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Willkommen im Förderverein Schmid-Schacht Helbra e.V.

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Unsere Geschichte

800Jahre Bergbau und Verhüttung von Kupferschiefer im Mansfelder Land

800 Jahre hindurch Bergbau im Mansfelder Land! 800 Jahre lang das erfolgreiche Bemühen, ein silberhaltiges Kupfervorkommen in Gestalt eines geringmächtigen, sehr ausgedehnten Flözes abzubauen,um es mit  aufwendiger Technologie in Metalle umzugestalten. Daß dieses kleine Kupferschieferflöz auslösende und prägende Element für eine Region und ihre Menschen  gewesen ist, mag erstaunen  und zunächst Ungläubigkeit oder sogar Unverständnis hervorrufen, doch ist es tatsächlich so gewesen, daß die Suche nach dem begehrten Metall hier in diesem Gebiet um Eisleben, Helbra, Hettstedt und Sangerhausen eine bemerkenswerte,viele Jahrhunderte dauernde Entwicklung initiiert hat, die in Deutschland und Europa ohne Parallele ist und dieses Erzrevier zu einem der bergwirtschaftlich wichtigsten Metallproduzenten der Welt hat werden lassen.
Man muss es sich bewußt machen: Dieses Mansfelder Land hat im Laufe des aktiven Montanwesens zwischen 1200 und 1990 insgesamt 109 Mio.t Erz gefördert,aus denen 14.200t Silber und 2,629 Mio.t Kupfer ausgebracht worden sind! Allein im 15.und 16. Jahrhundert wurden durchschnittlich jährlich über 1000t Kupfer und 3t Silber erzeugt,damit gehörte das Mansfelder Land in der frühen Neuzeit neben dem Erzrevier von Schwaz in Tirol und dem von Neusohl in der heutigen Slowakei zu den wichtigsten,produktivstärksten Silber -und Kupferlieferanten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Dieses unser Mansfelder Land, hat im Laufe seines aktiven Berg-und Hüttenwesens mit rund 14.000t Silber mehr Münzmaterial und Silber geliefert,als die weithin bekannten Reviere des Unter-und Oberharzes oder des sächsischen, besonders des Freiberger Erzgebirges sowie aller anderen deutschen Montangebiete wie dem Schwarzwald und den Vogesen. Mansfeld entwickelte sich aufgrund dieses schmalen Flözes zu einem der wichtigsten Metalllieferanten der Welt:Mansfeld-dieser Name besitzt einen besonderen Klang durch die Jahrhunderte hindurch. Die in Mansfeld entwickelte Technologie der Kupferdarstellung mit Hilfe der Technologie des Saigerns ist untrennbar mit dieser Lagerstätte verbunden. Ebenso wäre ohne das Mansfelder Kupfer, die technische und soziale Entwicklung Deutschlands anders verlaufen. Die Bedeutung von Kupfer für unser Dasein wird einem klar vor Augen geführt,wenn man sich einmal vorstellt,was passieren würde,wenn urplötzlich dieses Metall aufhören würde zu existieren. Richtig! Wir würden uns in der Steinzeit wieder finden.

Mit der Erschöpfung des Kupferschiefer im Sangerhäuser Revier  verbunden mit den hohen Schwierigkeiten untertägiger Wasser, endete am 10.August 1990 auf dem Thomas Münzer Schacht in Sangerhausen und mit dem letzten Abstich auf der August-Bebel-Hütte in Helbra am 10.September 1990, die 800 jährige Geschichte des Mansfelder Kupferschieferbergbaus. ( Unter Verwendung eines Vortrages von R.Slotta, Dir.Deutsches Bergbaumuseum Bochum, Protokollband 2000 )

Mit Ihrem Anliegen, können Sie sich hier direkt

an unseren Vereinsvorsitzenden wenden: schacht(aet)erlebnisweltkupfer.de

 

Du wirst schon erwartet!

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Das sind wir:

Die Mitglieder im Förderverein Schmid-Schacht Helbra e.V., sehen sich in der Verantwortung, das Erbe vergangener Generationen Helbraer Berg-und Hüttenleute zu bewahren, nachdem im Jahr 1990 nach über 800 Jahren, das Ende des Mansfelder Kupferschieferbergbau eintrat.

 

Der Verein, dem über 40 Mitglieder angehören, gründete sich 2011 und hat sich u.a. zwei ganz wesentliche konkrete Ziele gesetzt. Diese Ziele bzw. Aufgaben, bestehen in der Sanierung der Überreste des Schmid-Schachtes und der Errichtung eines Schachtofens aus den Überresten der einstigen August-Bebel-Hütte. Mit der Realisierung dieser Vorhaben ist eng verbunden die Erhaltung und Weitergabe des Wissen und der Erfahrungen vergangener Generationen von Helbraer bzw. Mansfelder Berg-und Hüttenleute mit Hilfe der Projektarbeit.

 

Lesen Sie hier unsere Satzung.

Gern beantworten wir Ihre Fragen   

 

GLÜCK AUF!

Wir erwarten Sie am

- Tag des offenen Denkmals -

am

Sonntag,den 8.September 2019

ab 9.30 Uhr 

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Gern begrüßen wir Kleine und Große Besucher mit einem herzlichen

Glück Auf !

 

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Mit dem Gruß Glück Auf! begrüßen sich die Bergleute und weitere Berufsguppen. Doch woher stammt dieser Gruß und wie schön kann das Steigerlied klingen?

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Wissenswertes zu den Bergbauschächten in Helbra, weiterlesen

Die Koch Hütte in Helbra wurde am 2.Oktober 1880 in Betrieb genommen.

Mit der Inbetriebnahme der ersten Tiefbau-Großförderanlagen, für die Förderung des Mansfelder Kupferschiefererzes in der Mitte des 19. Jahrhunderts, wuchsen die Erzmengen deutlich an. So wurde die Errichtung neuer Hüttenkapazitäten notwendig. Die Kochhütte nahm im Oktober 1880, zehn Jahre nach der Krughütte bei Eisleben, als zweite Großhütte ihren Betrieb auf. Sie stellte am 10.September 1990 ihre Produktion ein. 

Erfahre mehr über den Namensgeber der Hütte, klick hier.

Am 10.September 1990 endete mit dem letzten Abstich die Geschichte dieser Hütte. Über die letzten Tage der August-Bebel- Hütte gibt es einen Dokumentarfilm.Dieser Film auf DVD kann  hier bestellt werden. 

Die Koch Hütte wurde 1951 in  August-Bebel-Hütte umbenannt.

Erfahre mehr zur Geschichte der August-Bebel-Hütte,klick  hier

und über den   Namensgeber

In mühevoller Arbeit wurde der einstige Schmelzofen X der August-Bebel-Hütte wieder aufgebaut.

Der Schmelzofen ermöglicht eine gute Darlegung der damaligen Technologie zur Verarbeitung des sulfidischen Kupferschiefers zu Kupferrohstein.

Zur Bildergalerie das Bild anklicken. Der Aufbau des Schmelzofen in der Presse:  weiterlesen                                    weiterlesen


Das Buch können Sie per Internet bestellen oder bei einem Besuch im Förderverein Schmid-Schacht Helbra e.V. erwerben.

Preis: 15,00 €,

Bestellung per Email + € 3,00 Versand

schacht@erlebnisweltkupfer.de

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Erdgeschichte zum anfassen

Der Gesteinsgarten wurde unter Anleitung des Dipl.Geologen Dr.rer.nat. Günther Jankowski,  im Jahre 2005, auf dem Areal des Helbraer Heimatvereins angelegt. Diese Gesteinssammlung  dokumentiert die geologische Struktur des Mansfelder Landes und eignet sich bestens für Unterrichtszwecke.

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 Die Mansfelder Traditionsbahn "Wipperliese" , hat nun einen Haltepunkt am Gelände des  Schmid-Schachtes  erhalten.

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Informationen Wipperliese erhalten Sie  hier

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Die Ausstellung des Hüttenhofes enthält eine große Anzahl der aus der Schlacke gewonnenen Nebenprodukte.

 

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Mit dem letzten Abstich auf der August-Bebel-Hütte in Helbra , endete am 10.9.1990  die

Geschichte des Mansfelder Kupferschiefer- bergbau, aber nicht die Verarbeitung von Kupfer.Technischer Fortschritt ist ohne Kupfer

nicht möglich,umso wichtiger ist es, sich mit diesem so wichtigen Metall vertraut zu machen. Kupfer ohne Ende und du kannst dabei sein. Bitte Bild anklicken


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